Tagungsablauf Winterfachtagung Reit im Winkl 2018

Die Winterfachtagung beginnt am Mittwoch, 07. Februar 2018 und endet am Freitag 09. Februar 2018.

Mi, 07.02.2018
09:00 - 12:30 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Aktuelle strategische Überlegungen und Steuerfallen bei der RechtsformwahlSteuerberater Christoph Juhn, LL.M
Do, 08.02.2018
09:00 - 12:30 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Aktuelle umsatzsteuerliche Beratungsschwerpunkte 2018Diplom-Wirtschaftsjurist (Univ.) Andreas Fietz, Steuerberater
Fr, 09.02.2018
09:00 - 12:30 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Schätzungen im Steuerrecht – Schätzungen im Strafrecht, Kassenführung im FokusRiBFH Prof. Dr. Gregor Nöcker und Dr. Sabine Grommes (alt: RiFG Christof Taube)



Am Dienstag, den 06. Februar 2018 heißen wir alle Interessierten zu einem bayrischen Begrüßungsabend ab 18:00 Uhr auf der "Stoaner Alm" herzlich willkommen. Zünftige Verpflegung und urige Stimmung helfen, Sie auf die dann folgenden Tage einzustimmen. Der Bustransfer startet ab 17:30 Uhr vor dem Hotel Unterwirt. Für einen Rücktransfer stehen Busse ab 21:00 Uhr zur Verfügung.

Am Donnerstag, den 08. Februar 2018 feiern wir ab 19:30 Uhr mit Seminarteilnehmern und Begleitpersonen einen zünftigen Abend auf der Segatterl Alm. Der Bustransfer startet ab 19:00 Uhr vor dem Hotel Unterwirt. Für einen Rücktransfer stehen ab ca. 22:30 Uhr Busse zur Verfügung.

Download PDF "Info & Anmeldung Reit im Winkl 2018"




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Steuerrechtsmodernisierung 2017 - Neue Herausforderungen für Berater und Mandanten

Dr. Jens Reddig, RiFG
  1. Überblick – Was bringt die „größte AO-Reform seit 1977“?
  2. Neues zu den Abgabefristen – nicht alles wird günstig(er)
    • Gesetzliche Fristverlängerung für Berater
    • Chancen für weitergehende Fristverlängerungen?
    • Ausweitung des Vorabanforderungs-Katalogs
    • Automationsgestützte Zufallsauswahl für Vorabanforderungen
    • Ausweg Kontingentierungsverfahren
    • Zeitliche Anwendungsregeln
  3. Verspätungszuschlag – Mehr Verschärfung als Vereinfachung
    • Neue gesetzliche Systematik – Gebundener Verspätungszuschlag
    • Was verbleibt an Ermessen?
    • Neue Berechnungsmodi – automationsgestützte Festsetzung
    • Verfahrensrechtliche Aspekte – Rechtsschutzmöglichkeiten?
  4. „Steuererklärungshelfer“ – Datenübermittlung durch Dritte (§ 93c AO)
    • Fristen / Informationspflichten / Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten
    • Korrekturpflichten – 7 Jahre!
    • Haftung des Dritten für Steuerausfälle
    • Außenprüfung bei Dritten (§ 203a AO)
  5. Elektronische Steuererklärungsprozesse
    • Übermittlungen nach Maßgabe der StDÜV – Neuregelungen
    • Vereinfachungen beim Steuererklärungsprozess
    • Das „qualifizierte Freitextfeld“ – Geklärtes und (noch) Ungeklärtes
  6. Vollmachten und Steuerberater-Vollmachtsdatenbanken (§§ 80, 80a AO)
    • Gesetzliche Vollmachtsvermutung für Berater
    • Elektronische Vollmachtsdatenbanken – Zugriff auf „Datentöpfe“ der Finanzverwaltung
    • Bundesweites Steuerberaterverzeichnis
    • Aktuelle amtliche Vollmachtsformulare
  7. Vorhalte- anstelle von Vorlagepflichten bei Belegen – Vorteile und Gefahren
  8. Der „neue“ Amtsermittlungsgrundsatz (§ 88 AO) – Gibt es ihn noch?
    • Wirtschaftlichkeits- und Zweckmäßigkeitsgesichtspunkte
    • Allgemeine Weisungen für Fallgruppen – Risikoklassen?
  9. Automationsgestützte Risikomanagementsysteme (RMS)
    • Austausch: Personelle RMS gegen IT-gestützte RMS
    • Grenzen der RMS – Aussteuerungsmöglichkeiten
    • „Geheimhaltung“ der Risikofilter – Rechtsschutzfragen
  10. Ausschließlich automationsgestützter Steuerbescheid
    • Neuregelung in § 155 Abs. 4 AO
    • Personelle Bearbeitung – Gestaltungsmöglichkeiten für Mandant und Berater
  11. Automatisierte Bekanntgabe von Steuerbescheiden
    • Novum: Bekanntgabe durch Bereitstellung zum Datenabruf (§ 122a AO)
    • Neues zur elektronischen Bekanntgabe via E-Mail
  12. Anpassungsbedarf bei den AO-Korrekturvorschriften
    • § 173a AO
    • § 175b AO
    • § 163 AO.
  13. Neues zur Lohnsteuer – Einheitliche digitale LohnSchnittstelle (DLS)
  14. Entwarnung für die steuerlichen Herstellungskosten (§ 6 Abs. 1 Nr. 1b EStG)
  15. Neues zur verbindlichen Auskunft (§ 89 AO) – Fristen und Gebühren
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Summarische Risikoprüfung, Zeitreihen, Quantille und andere Dauerstreithemen in der Bp-Praxis


Ulrich Krömker, VorsRiFG aD und Prof. Dr. Gregor Nöcker, RiBFH
  1. Herausgabeverlangen des Prüfers (Warenwirtschaftssystem, Kontounterlagen über private Bankkonten, Verzögerungsgeld)
  2. Auskunftsverlangen an Dritte
  3. Summarische Risikoprüfung in den sog. „BMW“-Fällen (Bäcker, Metzger, Wirte) (Zeitreihenvergleich, Quantilsschätzung, Benford, Chi Quadrat Test)
  4. Formelle und materielle Buchführungsmängel im Lichte der „Drei-Stufen-Theorie“
  5. Schätzungsmethoden (Geldverkehrs- und Vermögenszuwachsrechnung, Ausbeutekalkulation, Richtsatzschätzung)
  6. Neues zu den Korrekturmöglichkeiten nach der Bp
  7. Kassenführung – jetzt und zukünftig
  8. Aktuelle Rechtsprechung zur tatsächlichen Verständigung
  9. Rechtschutz gegen Betriebsprüfungsmaßnahmen - zum “Wie und Wann“ des Rechtsschutzverfahrens
  10. Bp im Spannungsfeld zu steuerstrafrechtlichen Verfahren
  11. Finanzgerichtliche Außenprüfung
  12. Aktuelle Fragen zur Selbstanzeige nach § 371 AO und zur Berichtigung nach § 153 AO
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Digitalisierung, GoBD, Kassenführung und die praktischen Auswirkungen aus Sicht der Finanzverwaltung


Dipl.Finw. Mirko Kampschulte
  1. Die digitale Zukunft der Finanzverwaltung
    • Konsequenzen des Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens
    • Risikomanagement
    • E-Bilanz
  2. Anwendungsfragen der GoBD für die Praxis
  3. Die Auswirkungen der GoBD auf die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungsverpflichtungen originär digitaler Datenbestände anhand von Praxisbeispielen - Vollständigkeit, Zeitgerechtheit, Unveränderbarkeit, maschinelle Auswertbarkeit
  4. Konsequenzen der Nichterfüllung der Ordnungsmäßigkeit: Rechtsprechung, Sicherheitszuschläge bis zu 10%
  5. Aktuelles zum Thema Betriebsprüfung
    • BFH-Urteile vom 25.03.2015: Das Fehlen der aufbewahrungspflichtigen Betriebsanleitung sowie der Protokolle nachträglicher Programmänderungen stellen einen formellen Mangel dar, der grundsätzlich schon für sich genommen zu einer Hinzuschätzung berechtigt
    • Vorlage- und Aufbewahrungsverpflichtung steuerrelevanter, digitaler Einzeldaten, BFH-Urteil vom 16.12.2014, X R 42/13
    • Praktische Hinweise zur Verfahrensdokumentation
    • Weitere Urteile zu unterschiedlichen Kalkulationsarten
  6. Kassenführung
    • Auslaufen der Übergangsregelung „Digitale Unterlagen bei Bargeschäften“ zum 31.12.2016
    • Aktueller Stand zum „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“
    • Kassenbuch - Kassenbericht - Kassenkonto: Grundsätze der zeitgerechten und geordneten Verbuchung, Grundsatz der Einzelaufzeichnung
    • Funktionsweise einer Registrier- oder PC-Kasse: Finanzbericht (Z- und X-Abfrage), Warengruppen-, Kellner-, Tisch- und Zeitzonenbericht
    • Betriebswirtschaftliche und stochastische Überprüfung durch Summarische-Risiko-Prüfung (SRP)
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